Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Faszination Norwegen

  1. #1
    Berger_Moderator
    Guest

    Faszination Norwegen

    Roadbook über eine Rundreise in Südnorwegen...

    [font=arial]
    Roadbook über eine Rundreise in Südnorwegen.

    Stationen der Tour:
    Kristiansand
    Stavanger
    Bergen
    Sognefjord
    Lom
    Lillehammer
    Oslo

    Vorbemerkungen:
    Die hier ausgearbeitete Tour ist eine Rundreise.
    Wenn ich hier auch von Start und Ziel in Langesund ausgegangen bin, so ist doch ein Einstieg an jeder Stelle möglich.
    Wer den Landweg über Schweden wählt kann in Oslo beginnen oder in Moss über den Fjord setzen und sich Oslo als Höhepunkt für den Schluss der Reise aufheben. Wer mit der Fähre von Kiel oder Hirtshals nach Oslo anreist, legt den Beginn und das Ende nach Oslo. Mit der Fjordline kommt man von Hanstholm (Norddänemark) nach Egersund. Über Egersund geht ebenfalls unsere Tour.

    Diesel Afgiftfri
    ist nur für Boote sowie Land- und Forstwirtschaft. Für Autos nicht zugelassen, obwohl es der gleiche Kraftstoff ist. Es gibt Norwegenfahrer, die immer dann, wenn sie eine derartige Zapfsäule sehen, dort auch tanken. Das Personal kümmert sich nicht darum ? und überhaupt, wer kann schon norwegisch. Aber: Es ist verboten.

    Rentner?
    Für Personen über 60 Jahre gibt es viele Vergünstigungen bei Eintritten, Bahnfahrten usw. auf ?Honneur? achten.

    Bompenger
    Also die norwegische Art der Wegelagerei ist sowohl als Eintritt in manche Städte als auch für ausgewählte Straßenabschnitte zu zahlen. Es wird für WoMos der PKW-Preis verlangt. Ist ein neuer Streckenabschnitt durch die Nutzer mittels Bompenger (Schrankengeld) bezahlt, wird die Station abgebaut. So wird das Straßennetz modernisiert.

    Preiswert Essen?
    In Norwegen wohl ein schwieriges Unterfangen. Wir haben aber eine Restaurantkette gefunden: Egon. In vielen norw. Städten. Für 105.- NKR (15.-?) gibt es Salat und Pizza vom Buffet, soviel man will (und kann).
    Kristiansand Markensgate 39;
    Haugesund, Smedasundet 93
    Bergen, Kjöttbasaren (Ecke Bryggen/Fischmarkt)
    Lillehammer, Elvegaten 12
    Oslo, Karl-Johan-Gate 32

    Tag 1

    Jetzt geht es richtig los!!!
    Wir sind in dem wunderschönen Norwegen, haben gut geschlafen und uns für den Tag gestärkt. Wir fahren von Langesund Richtung Norden zur E18. (Tageskilometer auf ?0? stellen) TIP: Bei einer Straßenangabe ist die Straßenzahl entweder fest umrahmt oder gestrichelt umrahmt. Eine gestrichelte Umrahmung bedeutet, dass dies nicht die bezeichnete Straße ist, sondern dorthin führt. Bei einer festen Umrahmung befindest Du Dich auf dieser Straße. Nach einem 600 m langen Tunnel kreuzen wir die E 18. Wir halten uns links und fahren Richtung Westen (Arendal ? Kristiansand). Wir bleiben nun auf der E 18 bis wir unser Ziel erreicht haben. Die E 18 ist meistens 2-spurig ausgebaut, teilweise aber auch 3-spurig. TIP: Es gilt Tempo 80. Viele Starenkästen.
    TIP: viele Tankstellen an den Hauptrouten haben kostenlose V+E (manche verlangen einen Obulus ? vor allem um Oslo herum)


    Unterwegs kommen wir an zwei Mautstellen (BOMSTATION). Wir können mit Bargeld automatisch bezahlen (MYNT) oder an eine Zahlstelle fahren (manuell), dort wird gewechselt. Bei der heutigen Bomstation müssen wir aber an die Manuell ?Station, denn die Quittung dieser Station ist gültig bei der nächsten Stelle (innerhalb von 6 Stunden). Also, an der ersten Stelle Quittung holen und bei der zweiten diese Quittung vorzeigen. Kapiert?? WoMo kostet 20.- NKR.
    Obwohl wir an der Küste entlang fahren, so sehen wir doch nicht viel vom Wasser. Wir fahren an Arendal vorbei und queren Grimstad (hier versuchten einst Pädagogen, Grete etwas beizubringen. Mit Erfolg, oder?) Kurz nach der 2. Bomstation (bei km 133) sehen wir links das Meer. Bei KM 135 rechts Parkplatz ?Friomrade?. Kurzer Stopp: an der Straße zurückgehen und halb links dem Pfad (Radweg) folgen. Dort ist eine Fischtreppe für Lachse zu sehen.

    Wir fahren weiter. Bei KM 137 geht es vor einer Tankstelle links ab nach Tinksaker (im Einkaufscenter kann man bei ?Rimi?, ?Kiwi? oder ?Rema 1000? die Vorräte ergänzen. Wir fahren nach Tingsaker und bleiben entweder auf dem Campingplatz oder fahren auf dem Platz nach links und folgen der alten Straße etwa 2 KM bis zu einem großen Parkplatz auf der linken Seite. Gegenüber ist ein schöner See mit Bademöglichkeit. Ein wunderschöner Platz zum Relaxen. Die heutige Strecke ist ca. 142 km lang Am Nachmittag fahren wir mit dem Rad nach Lillesand, einem Ferienzentrum (ca. 3 km). Im Ort, der fast ausschließlich aus Holzhäusern besteht, gibt es viel zu sehen: kleine Geschäfte, nette Leute und einen Hafen. In den Geschäften werden wir unseren Proviant ergänzen.

    Tag 2

    Heute ist Ruhetag
    Heute Vormittag fahren wir mit dem Bus nach Kristiansand. Abfahrt immer um 10 vor und 20 nach. Fahrtdauer 35 Min. Kosten: ca. 55.- NKR.
    Bis 13:30 besichtigen wir dann Kristiansand mit seiner großen Fußgängerzone, der Fiske Brygga (alte Handelshäuser zu Kneipen und einem tollen Fischmarkt umgebaut, dem Sporthafen und der Festung ?Christiansholm?. Um 13:45 besteigen wir am Kai bei Hotel Kaledonia die ?Öya? und fahren durch die Inseln und Schären zurück nach Lillesand. (Ca. 220.- NKR)
    Die Öya ist ein alter Fischkutter, der als Touristenboot täglich seine Tour macht. Vielleicht gelingt es noch, die besondere Kirche von Vestre Moland auch von innen zu besichtigen. Eine Holzkirche, wie man sie wohl nur sehr selten zu sehen bekommt. Die Kirche ist etwa 2 Km in nördlicher Richtung (Birkeland)

    Tag 3 + 4

    Vorbemerkung: In den nächsten 4 Tagen werden wir ? ohne Umwege zu berücksichtigen ? ca. 440 km zurücklegen. Folglich werde ich die Etappe in versch. Abschnitte aufteilen. Das heißt aber nicht, dass wir jeweils am Seitenende übernachten. Wir fahren wie es uns gefällt und haben in diesem Roadbook einen groben Rahmen. Wir verlassen Lillesand in westlicher Richtung und fahren auf der E 18 nach Kristiansand. Hier müssen wir an der BOMSTATION ?Eintritt? bezahlen. Da wir gestern die Stadt besichtigt haben, ersparen wir uns heute die mühselige Parkplatzsuche und fahren auf der E 39 weiter nach Westen Richtung Flekkefjord / Stavanger.
    In Mandal besichtigen wir die größte Holzkirche Norwegens. Abfahrt Mandal ? Ost. Am Kreisel nach der gläsernen Fußgängerbrücke rechts durch die alten Straßen. Jetzt geht es zum Südkap Norwegens. In Vigeland verlassen wir die E 39 und fahren nach Lindesnes (Stellplatz). Der Leuchtturm ist der südlichste Punkt. Von hier sind es 2.518 km bis zum Nordkap. 12 km zurück in Spangereid ist bei der Spar-Tankstelle eine V+E. Weiter in Richtung Lyngdal. Wir passieren den Lenefjord (ein Schwellenfjord), auch grüner Fjord genannt, wegen der Algenentwicklung. Am Ortseingang bei dem 1. Campingplatz links. Wenn wir die 43 erreichen und rechts abbiegen und dann zwischen dem anderen Camping und Shell nach links sehen wir viel Platz. Stellplatz am Straßenende. Toilette, Mülleimer Sandstrand. (bis hierher heute 147 km) Weiter in Richtung Farsund gibt es an der Küste weitere Stellplätze. Von Farsund kann man an der Küste entlang fahren bis Vestbygd. 1500 m weiter ist der Leuchtturm Lista fyr, den wir besteigen können. Stellplatz.

    Tag 4 + 5

    Von dort müssen wir wieder zurück bis Kvinesdal / Liknes. Von dort fahren wir auf der E39 bis Flekkefjord 300m nach dem Ortschild fahren wir um die Statoil Tankstelle herum und halten auf den Badeplatz Grönnes zu. Stellplatz mit Toiletten, Imbissbude, Liegewiese und alter Festungsanlage Wir können entweder über die E39 nach Algard fahren (schnell, wenig Highlights) oder die ?44? in Küstennähe. Wenn diese Strecke (44) auch kaum Meerkontakt bietet, so ist es doch eine überaus reizvolle Strecke. Wir passieren mehrere Seen, steile Felsen, Birkenwälder etc. Mehrere schöne Stellplätze.
    Über Haude kommen wir nach Egersund. (Flekkefjord ? Egersund sind knapp 60 km) Parken im Hafen und Bummel durch Egersund. Stellplatz auf der Insel Eigeröya. Von Egersund können wir wieder zurück zur E39 oder weiter auf der 44 an der Küste entlang bis Bryne (ca. 52 km). Bei Hellvik wunderschöner Stellplatz. In Bryne biegen wir rechts ab auf die 506 und fahren über Lyefjell nach Algard. In Algard rechts ab auf die E 39 und gleich wieder links auf die 45. Über Lima und Lomeland kommen wir bei Ottedal an eine Weggabelung. Hier gibt es einen Werksverkauf von Strickjacken etc. Wir fahren links die 508 und später die 13 nach Lauvvik In Lauvvik, überqueren wir mit der Fähre den Högsfjord. Preis pro WoMo ca. 10 ? 13.- ?.
    Weiter auf der 13 bis Jörpeland Im Hafen ist die Übernachtung verboten, aber auf einem Parkplatz ganz in der Nähe der Polizei ist die Übernachtung zentrumsnah möglich (seit Lyngdal ca. 216 km).

    Tag 5 + 6

    Wir folgen der ?13? und dann dem braunen Wegweiser ?Preikestolen?.
    Das heißt: Kanzel.
    Auf dem Wanderparkplatz zahlen wir ca. 10.- ? (80.- NKR) Parkgebühr und wandern dann auf den berühmten Aussichtspunkt. Wanderung hin ca. 2 bis 2,5 Stunden, zurück 1,5 bis 2 Std. Die senkrechte Wand des Preikestolen ist 604 m hoch / tief (oberhalb der Wasserlinie). Rucksack mit Brotzeit, Fotoapparat und wetterfeste Kleidung mitnehmen. Evtl. Badehose und Handtuch einpacken, denn es gibt einige schöne Badegumpen.
    Wieder zurück am Auto fahren wir zurück zur Fähre und setzen über. Auf dem Weg über Sandnes und dort rechts ab auf der E39 erreichen wir Stavanger. Stavanger ist mautpflichtig, aber nur bis 18:00 Uhr, danach kostenlos. Vor Stavanger gibt es eine BOMSTATION. Aber das kennen wir ja schon. Wir nehmen die Spur ?manuell? und werfen 13 Kronen in den Topf (ca. 1.80 ?).
    Ab 16:00 Uhr sind die Parkplätze in den Innenstädten schön leer, denn die meisten Geschäfte schließen im Sommer um diese Zeit. Im Hafen an der ?Nedre Strandgate" gibt es direkt im Zentrum Stellplatzmöglichkeiten. Eine andere Möglichkeit ist beim ?Norske Oljemuseum" zu parken. Falls wir in Stavanger übernachten, bietet sich auch der Campingplatz an, der etwa 2 km vom Zentrum entfernt ist: Ein kleiner See namens Mosvatnet. Direkt am Autobahnende ist der Platz ausgeschildert. Von hier prima Radweg in die City und auch eine Bushaltestelle.
    Heute sind wir 77 km gefahren.

    Tag 7

    Stavanger
    Stavanger hat einen schönen Hafen mit alten Häusern und Speicherhäusern aus der Hansezeit. Berühmt ist auch die Altstadt Gamle Stavanger. 173 kleine weiße Holzhäuser aus dem 18. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Sie sind bewohnt wie vor 200 Jahren. Das müssen wir sehen.
    Wir verlassen Stavanger auf der E39 nach Norden. Richtung Bergen Durch zwei Tunnel unter der See und einer Fähre kommen wir nach Haugesund. Kurz nach dem zweiten Tunnel ist rechts ein schöner Rastplatz mit Toilette + Mülleimer, Tische + Bänke schön abgeteilt. Ein schöner Platz für die Nacht. Ein weiterer Stellplatz ist direkt vor der Fähre rechts. Die 1. und 2. Parkreihe ist für die Übernachtung frei. Allerdings keine Ausstattung, aber ein Bistro mit Toilette direkt am Fähranleger.
    Heute sind wir ca. 55 km gefahren.

    Tag 8

    Wir fahren weiter auf der E 39 nordwärts. In Montavika erreichen wir den Hafen. Mit der Fähre geht es nun über den Boknafjord (kein Fjord wie aus dem Bilderbuch, sondern einfach eine große Wasserfläche). 375.- NKR für WoMo 6-7 m.
    Nun geht es über die Insel Vestre Bokna und einige Brücken wieder aufs Festland. Nach 18 km auf dem Festland erreichen wir Aksdal nach 33 km. Aksdal besteht aus einem Kreisverkehr mit Tankstelle (V+E) und Supermarkt. Vom Kreisverkehr aus bleiben wir zunächst auf der E 39 bis Grinde (1 km). Dort biegen wir rechts ab auf die 515 und nach 500 m links zu den 7 Bautasteinen. Später fahren wir auf der 515 weiter bis Skjoldastraumen, einer Salzwasserschleuse von 1908. Außerdem entdecken wir dort eine alte Drehbrücke.
    Nach den beiden Besichtigungen fahren wir zurück nach Aksdal und von dort nach Haugesund. Beim Opel-Händler rechts ab auf die 47 zum Zentrum. Parkmöglichkeit: 1,5 km (ab Opel) Sykehus (Krankenhaus), 2,0 km Parkplatz, 2,2 km rechts Busterminal (guter Platz), 2,5 km am Kreisel rechts Parkplatz. Oder ?Idrettsplassen? folgen.
    Haugesund hat etwa 30 000 Einwohner und ist seit 1884 Stadt. Bereits 1217 wurde H. erwähnt. Eine sehr schöne Fußgängerzone und die Uferpromenade prägen die Stadt. Nach der Besichtigung geht auf der 47 zurück zur Halbinsel Karmöy Nach der riesigen Brücke kommen wir nach Avaldsnes. Hier ist die Olavskirche zu besichtigen. Parkplatz direkt vor der Kirche. 1250 von Hönig Hakon gebaut. An der Seite steht die ?Nähnadel der Jungfrau Maria? ein 6,5 m langer schmaler Monolith. Ganz in der Nähe (15 min rechts runter) ist auch der Nachbau eines königlichen Langhauses und anderer Wikingerbauten zu sehen (kostenlos).
    Von Avaldsnes 3,8 km nach Westen (am Kreisel geradeaus) kommen wir nach Visnes. Dort Stellplatz mit Toilette, Liegewiese, Grillstelle, Tisch + Bank. Direkt am Wasser. Mini-Freiheitsstatue. Hier können wir übernachten. Sollte der Platz besetzt sein, so gibt es links im kleinen Hafen und dem Gelände neben dem Hafen genug Möglichkeiten. Natürlich können wir auch zur Olavskirche zurückfahren.
    Die heutige Strecke war 95 km lang.

    Tag 9

    Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück fahren wir auf der 47 wieder zurück nach Haugesund.
    Wir fahren auf der 47 an Haugesund vorbei und etwa 2 km hinter Haugesund biegen wir links ab nach Haraldshaugen (13,8 km ab Visnes).
    Diesen Ort müssen wir unbedingt besuchen. Wohl der geschichtsträchtigste Ort Norwegens. Denn hier wurde die Einigung Norwegens im Jahre 872 beschlossen. Weiter geht es auf der 47 Richtung Norden zur E39 (Ihr wisst, die 39 gestrichelt eingerahmt). Nach etwas mehr als 20 km erreichen wir in Haukas die E 39. Auf der E 39 fahren wir Richtung Bergen. Nach 19 km kommt ein 8 km langer Tunnel unter dem Hardangerfjord durch (85.- NKR). Nach 34 km über die Insel erreichen wir den Fährhafen Sandvika (497 NKR.-, 55 min Fahrzeit, alle 30 min). Mit der Fähre (zum letzten Mal????) geht es wieder zum Festland nach Osöyro. Nach weiteren 33 km sind wir in Bergen. An der Mautstelle!!! Bergen war die erste Stadt, die Eintrittsgeld kassiert hat. Sollte das Wetter sehr schön und klar sein, suchen wir uns einen Parkplatz (an Bryggen vorbei, um die Festung herum ist rechts ein Parkplatz) und fahren mit der Standseilbahn zum Flöy. Ein Berg direkt an der Küste mit einem tollen Blick über Bergen und die Schärenküste. Die Talstation ist in der Ecke zwischen Bryggen und dem Fischmarkt hinter Lokal ?Egon? (70.- NKR tour/retour). Sollte das Wetter regnerisch und grau sein, fahren wir gleich weiter zu unserem Stellplatz. Wir fahren durch Bergen auf der E 39 2,8 km nach Bryggen (die Handelshäuser der Hanse) verlassen wir die E 39 und fahren Richtung Eidvagsnestet. Nach 1,5 km erreichen wir den Badeplatz Helleneset (rechts ab) in der Straße Hellebacken. Hier ist unser Stellplatz für zwei Nächte: tolle Parkanlage, Duschen, Toiletten, Grillstelle, Sandstrand, Pool etc.
    Achtung: vor der Schranke links (zur Not auch rechts), aber nicht weiterfahren!!!! Wir richten uns ein und genießen den Abend.
    Heute sind wir 133 km gefahren.

    Tag 10
    Heute ist Ruhetag.
    Wir packen uns ein wenig Proviant ein und radeln nach Bergen hinein, um unseren Sightseeing-Trip zu machen. Oder mit dem Bus: 300 m den Berg hinauf, dann rechts Haltestelle. Abfahrt stündlich nach Bryggen.

    Gamle Bergen (Alt-Bergen)
    Bevor wir nach Bergen hineinradeln, kommen wir am Stadtrand nach Sandviken. Hier wurden 35 Stadthäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert wieder aufgebaut und zeitgemäß eingerichtet. Das ist - soviel mir bekannt - ein Museum.


    Bryggen
    Im alten Handelsviertel mit seinen Speichern, deren Ursprung bis in die Hansezeit zurückreicht, wurden die ursprünglichen Handelshäuser wieder restauriert. Es ist sehr interessant, die alten Häuser mit seinen Erkern, Überdachungen und Innenhöfen anzuschauen.

    Hafen + Markt

    Vorkopf des Hafens ist der Fischmarkt. Fische frisch vom Kutter, aber auch Obst, Gemüse und Souvenirs werden hier angeboten. Auch Walfleisch zum Probieren. Ganz in der Nähe des Marktes ist die Information.

    Flöj
    Falls wir nicht bereits gestern auf dem Flöj waren, so werden wir dies heute in Angriff nehmen. Die Talstation ist in der Övregaten. Wenn wir an Bryggen vorbei sind, sehen wir links das Ende des Hafens mit dem Fischmarkt. Wir halten uns links und erreichen nach wenigen Metern die Talstation. Eine Standseilbahn bringt uns auf 320 m. Dort haben wir einen einmaligen Panoramablick über Bergen, die Fjorde mit der Schärenküste und den vorgelagerten Inseln. Bei schönem Wetter traumhaft. Übrigens ist hier der Sonnenuntergang einmalig. Den muss man einfach fotografieren.
    Das Ticket kostet 70 NOK, also etwa 8.50 ?.



    Tag 11
    Vorbemerkung: In den nächsten 3 Tagen werden wir ? ohne Umwege zu berücksichtigen ? ca. 400 km zurücklegen ? bis Otta. Folglich werde ich die Etappe in versch. Abschnitte aufteilen. Das heißt aber nicht, dass wir jeweils am Seitenende übernachten. Wir fahren wie es uns gefällt und haben in diesem Roadbook einen groben Rahmen. Heute verlassen wir nicht nur Bergen, sondern auch die Küste. Unsere Hauptrichtung ist nun für die nächsten drei Tage ?Nordost?. Zunächst fahren wir weiter auf der E39 / E16 nach Norden und umrunden den Gebirgskamm der westlich von Bergen liegt. Die E39 schwenkt nun ab nach Norden. Wir fahren weiter auf der E 16 und kommen nach Indre Arna (ca. 8 km). Wenn es auch reizt, am Hardangerfjord entlangzufahren, so sei davor gewarnt. Die Straßen sind sehr eng und unübersichtlich. Für den Fahrer keine Freude. Morgen kommen wir zum Sognefjord. Sicher genau so schön. Wir fahren weiter auf der E16 durch Dale (Werksverkauf der besten Norwegerpullover) nach Voss.
    Was müssen wir in Voss gesehen haben??
    1. Die Kirche. Erbaut 1271 bis 1277 (halb rechts die Information).
    2. Das Olavs-Kreuz von 1023 (Beginn der Christianisierung) schräg hinter der Info. Ca. 3 min.
    3. Die Schlucht ?Bordalsgjelet. Tief und dramatisch. Blick auf fantastische Strudeltöpfe. Etwa 2 km entfernt 4. Stellplatz erforderlich? Richtung Campingplatz und dann links ab. An der Sporthalle steht man ruhig, zentral und ist schnell am Wasser oder im Wald.
    Wir fahren auf der E16 weiter nach Norden und sehen auf der linken Seite einige Wasserfälle. Der Fluss ?Strondaelva? begleitet uns. Links auf dem Parkplatz vor dem Wasserfall ?Tvinnefoss? legen wir einen Stopp ein. Breit gefächert stürzt der Strom über mehrere Felsstufen hinab. Bereits 2000 m später die wild schäumenden Kaskaden des Flusses an einem Picknickplatz. V+E Bei Vinje verlassen wir die E 16 und biegen nach links auf die 13 ab.


    Ein Tag mehr Zeit? Wir folgen der E 16 und dann der 50 weiter bis Flaam. (ca. 45 km) In Flaam fahren wir mit der Flaambahn auf 865 m Höhe. Wer sein Fahrrad mitnimmt, steigt aber an der vorletzten Station aus (oder an der Ersten auf der Talfahrt, wenn er mit zur Endstation gefahren ist), das oberste Stück ist kaum zu fahren. Ein herrliches Erlebnis. Dann geht es sehr steil auf eine Hochebene. Sobald der Anstieg geschafft ist, ist auf der rechten Seite ein Verkaufsstand der Samen. Hier bekommt man alles, was es in Bergen auch gibt.
    Einzige Ausnahme: ein lebendes Rentier in einem Gatter. Die erreichte Hochebene verlassen wir und sehen in der Ferne bereits den nächsten Fjord: Sognefjord.
    Den werden wir überqueren.

    Tag 12
    In Viksoeyri sehen wir erst rechts eine alte Steinkirche und dann links eine Stabkirche. VIK. Wir biegen nach links ab und schlängeln uns zur Kirche durch. Es ist sicher nicht die älteste (12. Jh.), nicht die schönste und auch nicht die größte. Vik ist einfach eine typische norwegische Stabkirche.
    Wir fahren auf die 13 zurück und weiter nach Vangsnes. Hier ist der Hafen, von dem aus es über den Fjord geht. Achtung: Es gibt zwei Fährlinien von hier aus. Wir müssen Richtung Hella. Der Sognefjord ist mit seinen 204 km der längste und tiefste Fjord Europas.
    Auf der anderen Fjordseite halten wir uns rechts und fahren auf der 55 die 37 km in einer wilden Natur am Fjord entlang nach Sognedal. Ein durch und durch ungewöhnliches Erlebnis. Herrlich! In Sognedal V+E gegenüber Statoil. Nachdem wir den Ort durchquert haben, steigt die 55 an. Nach dem ersten Tunnel (rechts) und nach dem zweiten links je ein schöner Stellplatz. Aber dicht an der Straße ist es unruhig (wenngleich in Norwegen meistens Nachtruhe auf den Straßen herrscht). Die nationale Touristenstraße 55 führt über Nordeuropas höchsten Paß (1434 m). Die Straße ist besonders touristenfreundlich angelegt worden mit Aussichtspunkten und einzigartigen, von Künstlern verzierten Rastplätzen (herrliche Stellplätze). Sie führt am Jostalbreen-Gletscher und am Nationalpark Jotunheimen vorbei. Hinter Gaupe links ein Einkaufszentrum. Am Fjord entlang ab Gaupe viele Stellplätze. Der schönste ist der letzte am Ende des Fjords Direkt vor Skjolden rechts. 500 m hinter Skjolden ist links eine Tankstelle mit Campingplatz direkt am 11° C warmen See. 150.- NKR incl. Strom (Dusche 10.- NKR). Hier KM-Zähler auf ?0? stellen.


    Tag 13

    Wir bleiben auf der 55 und fahren nach Lom. Ab Fortun steht das Gebirge wie eine Wand vor uns. Serpentine folgt auf Serpentine. Gegenüber Hotel Turtagroe ist ein großer Stellplatz. Weiter geht es auf 1400 m Höhe (Bei 1300 m ist ein Stellplatz mit Toilette. Kalt!!!) Es liegt Schnee rechts und links der Straße. Auf den kleinen blauen Seen schwimmen Eisberge. Kurz nach der Grenze zu Oppland erreichen wir die Passhöhe bei 1434 m. Kurze Zeit später geht es wieder hinab mit 8% Gefälle. Wenn wir wieder unten im Tal sind, herrscht wieder Sommer. Im Breitseterdal und später im Leirdal viele schöne Picknick- und Stellplätze.
    Achtung: bei km 56 ist links Elveseter. In Elveseter steht die Saga Säule zur Erinnerung an die Reichseinheit. Steht wegen politischer Querelen nicht in Oslo, sondern hier (privat). Wenn wir nach Lom kommen, fahren wir am Kreisverkehr links die 15 Richtung Stryn. 150 m weiter wieder rechts. Die Stabkirche von Lom. Besonders die Deckenmalerei und der geschnitzte Altar sind sehenswert. Zurück zum Kreisverkehr und dann Richtung Otta.(links Esso mit Entsorgung ? elektrisch). Gegenüber ist die Zufahrt zum ?Steinsenter?. Das schauen wir uns an.


    Wir verlassen Lom auf der 15 in Richtung Otta Wenn wir nach Otta kommen, merken wir uns die Abfahrt nach rechts direkt nach der Brücke über die Otta. Stellplatz direkt am Fluss. Wir fahren weiter bis zur E6 und von dort fahren wir nach Norden Richtung Trontheim / Dombas. Bei der Ortschaft Selsverket folgen wir 100 m vor der Kirche nach rechts dem Wegweiser Kvitskruiprestene (weiße Priester). Nach einigen Serpentinen kommen wir an eine Gabelung. Hier halten wir uns rechts. An der Selbstbedienungs-Bomstation zahlen wir 20 NOK (3 ?) und öffnen selbst den Schlagbaum. Wenn links ein durch Steine abgesperrter Platz erscheint, wenden wir auf der Bachseite und parken. 50m weiter ist der Fußpfad zu den weißen Priesern. Aber ein klein wenig wandern müssen wir schon noch. Ein kurzer aber harter Anstieg (10 bis 15 min.) bringt uns an den Sicherheitszaun. Von hier können wir die weißen Priester betrachten. Jetzt fahren wir zurück nach Otta und an der vorher gemerkten Abzweigung nach links auf unseren Stellplatz (Tisch und Bänke).

    Tag 14

    So, das war der Ausflug zum nördlichsten Punkt unserer Reise.
    Ab nun geht es nur noch nach Süden. Nun geht es zurück zur E 6 Richtung Lillehammer / Oslo. Auf der E6 fahren wir durch Kvam und an Vinstra vorbei bis Harpefoss. Von Otta bis hierher sind es ca. 35 km. In Harpefoss biegen wir rechts ab und überqueren den Lagen. Ein kurzer Blick auf der Brücke nach rechts zeigt uns eine bizarre Schlucht. 100 m nach der Brücke (Straße: Klokkarstranda) biegen wir links ab und rollen die Straße hinab zum Fluss. Hier ist ein schöner, ruhiger Picknickplatz mit Mülleimer, Tisch/Bank und Toilette. Von hier geht ein kleiner und leichter Spazierweg flussaufwärts durch einen romantischen Märchenwald. Hier wachsen viele Beeren. Sammeln ist angesagt. Oben angekommen sehen wir, wo das viele Wasser des ?Logan? geblieben ist, denn in der Schlucht war ja nichts mehr: hier gibt es ein unterirdisches Wasserkraftwerk. Nun geht es zum Peer Gynt Vei (60 km lang). An einer Gabelung stehen Hinweisschilder ?Peer Gynt? sowohl nach links als auch geradeaus. Wir fahren geradeaus. Der Weg (Ölkies = gebundener Schotter) führt über eine der schönsten Gebirgslandschaften Norwegens.

    Wir bezahlen unser Bompenger (60.- NKR) und tauchen in eine malerische und märchenhafte Landschaft ein. Wir fahren über eine Hochebene und sehen viele kleine Seen und Bäche. Hier gibt es wunderschöne Stellplätze. Hier sind die norwegischen Trolle zu Hause. Wer genau hinsieht und sich ganz ruhig verhält, kann ab und zu einen dahinhuschen sehen. Wir fahren weiter und kommen dann über Sving nach Tretten und dort auf die E6. Wir biegen rechts ab Richtung Lillehammer. In Hunderfossen bieten sich uns fünf Attraktionen: 1. links der Straße ist Lilleputthammer ? eine Miniaturstadt (Lillehammer vor 100 Jahren) 2. das norwegische Wegmuseum. Wir überqueren den Lagen. 1800 m nach der Brücke, Eintritt frei. 3. 300 m weiter nach Süden geht es zum Familienpark (happige Gebühr). 4. nach weiteren 700 m erreichen wir die olympische Bob- + Rodelbahn. 5. und noch einmal 4,5 km weiter liegt rechts oberhalb der Straße ein Schotterparkplatz. Von hier geht es zu den Felszeichnungen. Eine Wanderung von 15 min. nach unten zum Fluss (und wieder zurück).


    Wenn wir dann noch 2 km weiterfahren, kommen wir nach Faberg. In Faberg suchen wir die Kirche. Auf der 255 Richtung Gausdal kommen wir nach 1200 m hin. 10 Schritte neben der Kirche ist ein 4 m hoher nadelförmiger Stein, den einst ein Troll auf die Kirche werfen wollte, aber in seiner Dummheit die Entfernung falsch einschätzte. Die Runen auf dem Stein besagen, dass ihn vor 100 Jahren Roar für Olve, seinen Vater, errichtete. Wir überqueren den Lagen und fahren nach Lillehammer hinein. Am ersten Kreisel (Statoil- Tankstelle) direkt rechts ab. Wir folgen der Straße und sehen Mc Donald und zwei Einkaufszentren. Zwischen ?Helkjöp? und ?Plantasjen? fahren wir hinein und finden einen ruhigen Stellplatz direkt am Mjösa-See. Lieber auf den Campingplatz? Ganz einfach: Am Ufer des Sees entlang weiterfahren, 215.- NKR pro Tag incl. Strom. Auch oben an der Schanze gibt es verschiedene Stellplätze.
    Heute sind wir 130 km gefahren. Heute noch in den Ort und einiges anschauen, denn morgen brauchen wir viel Zeit für Maihaugen!!!

    Tag 15

    Heute ist Ruhetag.
    Und das haben wir heute vor: ·

    Fantastische Fußgängerzone
    Die Storgata ist eine wunderschöne Fußgängerzone, die fast ausschließlich von roten kleinen Holzhäusern gesäumt wird. Viele Geschäfte und ein ganz tolles Flair ? wenigstens bei schönem Wetter. Ein toller Betrieb.

    Maihaugen
    Südlich von Lillesand, an der Backstein - Stadtkirche vorbei, kommen wir, den Schildern folgend, zum Freilichtmuseum Maihaugen. Das größte und gepflegteste Freilichtmuseum Norwegens. Absolut sehenswert! (100.- NKR; über 60 Jahre: 80.- NKR). Vom Eingang aus zuerst nach rechts zur ?Vikinger-Siedlung?. Später dann links vom Eingang zu ?Alt-Lilehammer?. Mehrere Stunden müssen wir einplanen

    Olympische Sportstätten
    Oberhalb von Lillehammer sieht man die Sprungschanzen, das Stadion und die beiden Olympiahallen. An der Schanze geht ein Sessellift hoch und von oben bietet sich uns ein toller Ausblick über Lillehammer und den Mjösasee.

    Der größte See Nordeuropas (Mjösa)
    An seinem Ufer kann man entlang spazieren oder wir belassen es mit dem Blick von der Schanze.

    Übrigens: Das alte Bahnhofsgebäude ist ein richtiges Kleinod. Also, lasst uns den Tag genießen, denn morgen geht es weiter.

    Tag 16
    Wir können Lillehammer auf zwei Wegen verlassen. Entweder über die E6 am rechten Ufer ? das geht sehr schnell ? oder wir fahren am linken Ufer über die Dörfer. Was gibt es nun links zu sehen?
    In Moelv geht es rechts ab zu einem Steinkreis aus 12 gewaltigen Felsen. Wohl eine Thingstätte aus der Eisenzeit. Das ist alles. Wir kommen dann wieder auf die E 6, falls wir die linke Seite genommen haben, und erreichen (nach einem Picknickplatz mit Toilette und einer V+E bei einer Texaco)...

    Hamar
    Hamar liegt auf einer Halbinsel. Wir fahren die 222 nach Hamar hinein. Der Wegweiser ?Museene? bringt uns zum Eisenbahnmuseum. Der Straße ?Strandveg? weiter folgend sehen wir die Holzhäuser des Hedmarkmuseums mit einem großen Parkplatz. Das zu sehende Glasdach ist Schutz über einer Ruine eines alten Doms. Wir unterqueren die Bahnlinie, kommen wieder auf die 222. Wir sehen die Hamar ? Olympiahalle (umgedrehtes Vikingerschiff, Eisschnelllauf) und kommen wieder auf die E6 Richtung Oslo.
    Achtung: vor und in Oslo keine kostenlose Entsorgung möglich.

    Am Ende des Sees kommen wir über eine Brücke. Kurz danach machen wir einen Abstecher nach Eidsvoll und schauen uns um. Wie wir alle wissen, beschwor am 17. Mai 1814 die Reichsversammlung in Eidsvoll eine Verfassung auf der Grundlage der Gewaltenteilung. Norwegen erhielt damit eine der liberalsten Verfassungen Europas. Die demokratische Eidsvoll-Verfassung ist bis heute mit Änderungen in Kraft. Nach der Trennung von Schweden besteht das heutige Königreich seit 1905. Der 17. Mai ist bis heute der norwegische Nationalfeiertag. Wer sich für kühne Holzbauweisen interessiert, macht noch einen Abstecher nach Gardemoen, dem Flugplatz von Oslo. Eine riesige freitragende Halle aus Leimbindern.


    In Oslo gibt es eine Autobahn und gaaanz viel Betrieb (wir sind ja nix mehr gewöhnt). Am Stadtrand zahlen wir wieder einmal Bompenger (20.- NKR) und fahren direkt nach Bomstation rechts raus, den Ring 3. Am Autobahnende halten wir uns rechts und nach einem 750 m langen Tunnel fahren wir rechts ab und wieder rechts: Stendalen. Nach dem Bahnübergang wieder rechts. Dann ist Holmenkollen ausgeschildert. In einigen Serpentinen geht es hinauf an den nördlichen Stadtrand. 3 Stellplätze: bieten sich an: 1. der Parkplatz vor der Schanze (nur 3 min. zur Trikk (S-Bahn) die Straße hinab, Asphalt und Mülleimer) 2. hinter der Schanze links am Denkmal von König Olav vorbei auf den Platz beim Schanzeneingang(Asphalt + Mülleimer). 3. an der Schanze vorbei Richtung Tryvannstarnet, dem Fernsehturm.
    Bei Övreseteren sehen wir links einen geschotterten Parkplatz und rechts einen Badesee mit Liegewiese. Zur Trikk: Links die Straße hinab ist die Endstation der Straßenbahn (3 min), die uns direkt ins Zentrum bringt.
    Heute sind wir ca. 180 km gefahren. Morgen ist Ruhetag.
    Dann werden wir Oslo besichtigen.

    Tag 17
    Heute ist Ruhetag!!!
    Zeit und Gelegenheit, Oslo kennen zu lernen. Und wie kommen wir nach Oslo zur Besichtigung? Ganz einfach: von allen drei Stellplätzen einfach die Straße hinunter. Von den Stellplätzen 1 + 2 rechts hinunter (bei einem Lokal kann man einen Straßenbogen abkürzen) und von Platz 3 links hinunter zur Trikk (S-Bahn), die uns direkt ins Zentrum bringt. Das ist die ?Holmenkollbanen" die Linie 1. Die bringt uns auch wieder zurück.
    Wir steigen aus am Nationalteatret, mitten im Zentrum. Die Bahn fährt alle 15 Min. Fahrtdauer 23 Min. Fahrpreis am Automaten (Kleingeld bereithalten): 20.- NKR pro Fahrt / 10.- NKR für Rentner.
    Und was müssen wir in Oslo sehen? Es gibt natürlich viele Museen. Neben dem Kon-Tiki Museum und dem Seefahrtmuseum ist der Vigelandspark wohl an erster Stelle zu nennen. 150 Skulpturen zeugen von der Schaffenskraft des Künstlers Gustav Vigeland. Ein tolles Erlebnis für all diejenigen, die sich an so etwas begeistern können. Eigentlich aber ist die Stadt selbst sehenswert:
    Rathaus mit Schwanenbrunnen auf der Rückseite. Nahe dem Rathaus die Information (Roald Amundsens Gate)
    Der Hafen mit tollen Geschäften und Kneipen
    Die Festung (links vom Hafen)
    Die Carl-Johans-Gate als Prachtboulevard
    An dem einen Ende das Schloss mit Schlosspark, Wachwechsel zu jeder vollen Stunde Am anderen Ende der Dom In der Mitte das Nationaltheater.



    Tag 18
    Noch nicht genug von Oslo?
    Heute können wir noch einmal in die Stadt fahren, denn wir haben noch etwas Zeit. Oder in Ruhe die Holmenkollenanlage mit Schanze, Stabkirche, Biathlonstadion anschauen.
    Wir fahren zurück zur E 18 und halten uns dort links Richtung Drammen / Kristiansand.
    Den Holmenkollveien hinab und am Ende links und gleich wieder rechts (an der Ampel) auf Ring 3. Ab hier ist die E18 ausgeschildert. Einmal noch müssen wir 30.- NKR Bompenger bezahlen. Über Drammen, Tönsberg, Sandefjord, Larvik kommen wir nach Skien. 20 km nach Larvik verlassen wir die E 18 und fahren auf der 36 durch Portsgrunn.
    In Skien suchen wir uns einen Stellplatz für die Nacht am Kai.

    Tag 19
    Heute gönnen wir uns eine Fahrt mit einem Dampfer auf dem wunderschönen Telemarkkanal.
    Alte Kulturgeschichte, großartige Natur, buntes Treiben und ein Schleusenbetrieb wie vor 100 Jahren (350.- NKR). Als der Telemarkkanal 1892 fertig gestellt war, galt er als die spektakulärste Wasserstraße in Nordeuropa. 18 Schleusenkammern in 8 Schleusenanlagen machten den Weg frei vom Meer ins Gebirge.
    Um 08:30 legt eines der vier Schiffe ab. Um 13:00 Uhr erreichen wir Lunde. Nun geht es mit dem Kanalbus zurück nach Skien. Um 15:00 sind wir wieder am Ausgangspunkt. Nun fahren wir wieder zurück zur E18 und dort in Richtung Kristiansand. Nach ein paar Kilometern erreichen wir nach einem Tunnel den Abzweig nach Stathelle/Langesund.

    Vor einer endlos langen Zeit waren wir schon einmal an diesem Abzweig. Wir rollen in den Hafen von Langesund und warten auf unsere Fähre, die um 19:00 Uhr ablegt. 60 min vorher müssen wir spätestens im Hafen sein.
    18:00 Uhr: Wir packen unsere Tasche mit den Dingen, die wir mit an Bord nehmen wollen. Daran denken, dass auf dem Schiff die Gasanlage ausgeschaltet werden muss. Auf dem Schiff hauen wir die letzten NOK auf den Kopf und denken zum ersten Mal zurück an die vergangenen 19 Tage.
    Wir erreichen Hirtshals um 24:00 Uhr und suchen den Stellplatz auf, den wir uns auf der Hinfahrt ausgesucht haben. 100 m aus dem Hafen, dann an der Rechtskurve links auf den Platz am Wasser.

    Autor: Grete + Gert-Jürgen Berning[/font]

  2. #2
    Junior Member Hallo, ich bin neu hier
    Registriert seit
    May 2014
    Beiträge
    1
    Coole Sache dein bzw. euer Roadtrip nach Norwegen. Fahrt ihr mal wieder?
    Geändert von hansi (05.05.2014 um 10:23 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •